Irrsinn to go

Irrsinn to go

Coffee to go ist ja schon ein älteres Phänomen. Wer will sich noch die Mühe machen, zuhause zu frühstücken, wenn man doch auf dem Weg zur U-Bahn schnell beim Bäcker noch einen Kaffee to go mitnehmen kann und diesen dann „gemütlich“ in der U-Bahn konsumieren kann. Am besten noch im trendy Starbucks Pappbecher damit auch jeder mitbekommt, dass man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit literweise überteuerten Kaffee reinschütten kann.
Wo bleibt das zelebrierte Kaffee trinken? Der Gang in eine Kneipe oder Cafe und dort mit ein paar Freunden oder einem Buch oder Zeitung ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen und ein bisschen ausspannen?

Für mich der vorläufige Höhepunkt einer niedergehenden Kaffeekultur ist der Bau einer Coffee to go Oase am Bahnsteig der U3/U6 am Odeonsplatz. An einem modernen, hellen U-Bahnhof evtl. Leopoldstr. vielleicht aber der Odeonsplatz ist schon ein U-Bahnhof der eher tristen Sorte, da will man eigentlich nur weg.

Kaffee to go im U-Bahn Bereich

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