Auf dem Perlacher Muggl

Auf dem Perlacher Muggl

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Es ist Rosenmontag und irgendwie muss man sich die Faschingskrapfen ja verdienen. Es sollte ein kleiner Ausflug werden ohne lange Anfahrt. Da wir den Forstenrieder Park fast schon auswendig kennen wollten wir jetzt mal den Perlacher Forst erkunden. Ich kenne ja bis jetzt nur die „Radlstraße“ von Unterhaching nach Harlaching durch den Perlacher Forst. Die Ein- und Ausfallstraße für Rennradler aus dem Münchner Süden.

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Wir entschieden uns den Perlacher Muggl zu besteigen. Der Start unserer Wanderung war das Forsthaus Wörnbrunn bei Grünwald. Dank seines netten Biergartens bietet sich das Forsthaus auch als letzten Rastplatz eines Spaziergangs an.

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Vom Forsthaus läuft man ein paar Kilometer auf den typisch rechtwinklig angelegten Forstwegen durch den Nadelwald bis man vor der imposanten Erhebung des Perlacher Muggls steht. Auch wenn nur wenige Höhenmeter zu bewältigen sind ist die anschließende Aussicht über die Baumwipfel an den Alpenrand einfach grandios. Bei klarem Wetter mit Föhn ist die Sicht sicher spektakulär.

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Wissenswertes zum Perlacher Muggl (laut Wikipedia):

Früher lag in dem Waldgebiet östlich von Harlaching an der Stelle, auf der sich heute der Muggl (Hügel) erhebt, eine bei Jägern bekannte Hirschbrunftwiese in der Nähe des Roten Hauses, eines Wittelsbacher Jagdschlosses aus dem 18. Jahrhundert. Im Süden der Hirschwiese ist die „alte Suhllacke“ noch als Bodenmulde zu erkennen. Später stand auf der Wiese bis 1944 das Haus des ehemaligen königlichen Wildwärters. Im Zweiten Weltkrieg wurde dort ein großer Bunker mit Flugabwehrgeschützen errichtet, der nach Kriegsende aufgrund seiner massiven Bauweise nicht abgetragen wurde. Stattdessen wurde der Bunker 1970 mit dem Aushubmaterial des McGraw-Grabens überdeckt, der das Ende des Münchener Autobahnrings Bundesautobahn 99 / 995 an den Mittleren Ring anschließt. Durch die Aufschüttung entstand der Muggl, der heute ein beliebter Aussichtsberg ist. Von der Anhöhe hat man bei entsprechendem Wetter einen schönen Blick über den Perlacher Forst bis zum Alpenhauptkamm. Das damalige Bayerische Forstamt München errichtete auf dem Gipfel des Hügels einen Pavillon, in dem sechs anschauliche Informationstafeln den Besucher über die regionale Wald- und Forstgeschichte von der Eiszeit bis heute informieren.

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